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48 Ergebnisse gefunden für „“

  • Kleine Hundefamilie aus dem Schutt geborgen

    Ende Januar '22 wurden wir von unserer spanischen Tierschutzkollegin Maria um Hilfe für eine kleine Hundefamilie gebeten. Die Mama, selbst erst höchstens ein Jahr alt, hatte ihre vier Babies an einem verfallenen Haus geboren und in einer kleinen Höhle im Schutt versteckt. Mutter und Babys brauchten dringend ein Dach über dem Kopf und schwebten zusätzlich in der Gefahr, in einer Perrera zu landen. Wir ließen sie also direkt in einer nahegelegenen Hundepension in Linares unterbringen. Dort konnten alle fünf gut versorgt werden. Die kleinen Welpen haben sich prächtig entwickelt und sind inzwischen agile fröhliche Hundekinder. Zusammen mit ihrer Mama, die wir Lilly getauft haben, werden sie demnächst nach Deutschland reisen, denn für alle fünf haben wir bereits ein Zuhause gefunden.

  • Hilfe für die Tiere aus der Ukraine

    Mit großer Bestürzung haben wir die Entwicklungen rund um den Ukrainekonflikt verfolgt. Nicht nur die Not der Menschen scheint überwältigend, auch die der vielen Tiere, die aus der Ukraine gerettet werden konnten, oder noch gerettet werden, ist riesig. Natürlich fragten wir uns alle »Was können wir jetzt tun?« Glücklicherweise sind wir stark vernetzt. Wir konnten sehr schnell Informationen sammeln und uns u.a. über Messengerdienste mit anderen Vereinen abstimmen. Über die sozialen Medien konnten wir viele Menschen ansprechen und um Mithilfe bitten. Die Resonanz war fantastisch, von (Sach-)Spenden über Angebote als Pflegestelle ein Tier aufzunehmen bis hin zum direkten Mitanpacken, wollten uns viele unterstützen. Auch ehemalige Adoptant:innen sowie befreundete Tierschützer:innen griffen uns durch Geld- und Sachspenden unter die Arme. Mit großer Bestürzung haben wir die Entwicklungen rund um den Ukrainekonflikt verfolgt. Nicht nur die Not der Menschen scheint überwältigend, auch die der vielen Tiere, die aus der Ukraine gerettet werden konnten, oder noch gerettet werden, ist riesig. Da sich der Vereinssitz in Berlin, einem der größten Anlaufpunkte für Geflüchtete aus der Ukraine, befindet, konnten wir direkt am ZOB und HBF helfen. Freiwillige Helfer:innen kümmerten sich um die Sachspenden bzw. kauften für die erhaltenen Geldspenden ein, was nötig war. Sie portionierten das Tierfutter vor und verteilten insgesamt 60 kg Hunde-Trockenfutter, 70 kg Katzen-Trockenfutter, 50 kg Nassfutter für Hunde und Katzen sowie Leinen, Geschirre, Transportboxen, Näpfe, Leckerlies und Spezialfutter direkt an die Menschen vor Ort.

  • Moon ist jetzt »zertifiziert«

    Moon, auch liebevoll Moony genannt, fand sein Für-Immer-Zuhause bei Sophie und Ramon. 2018 adoptierten die beiden den damals 5-jährigen Epagneul-Breton. Am Anfang machte der Jagdtrieb allen zu schaffen, aber mit viel Liebe und dem richtigen Training wurde aus Moon sogar ein ganz toller Reitbegleithund. Jetzt setzte Sophie aber noch einen drauf: Moon wurde offiziell ein: Zertifizierter Therapie- und Pädagogikbegleithund! Herzlichen Glückwunsch, Moony!

  • 2021

    Wir freuen uns über die Vermittlungen des Jahres 2021 345 Tiere, davon 221 Hunde 124 Katzen haben über unseren Verein ein Zuhause für immer gefunden. Wir freuen uns darauf auch im neuen Jahr möglichst vielen Tieren ein neuen Zuhause geben zu können.

  • Edurne - ein Weihnachtswunder

    Als Edurne von Tierschützer in Casas Ibañez (Spanien) herrenlos augefunden wurde, war sie hoch tragend. Deshalb wurde sie im Katzentierheim untergebracht, damit sie ihre Welpen in Sicherheit aufziehen kann. Sie kümmerte sich dort nicht nur rührend um den eigenen Nachwuchs, sondern nahm auch ein verwaistes Katzenbaby an, das ohne ihre Fürsorge kaum eine Überlebenschance gehabt hätte. Ihre Kitten konnten damals alle in ein liebevolles Zuhause vermittelt werden. Nur sie blieb im Tierheim zurück und war gegenüber Menschen sehr misstrauisch und ängstlich. Bisher hatte sie wohl wenige und wenn, dann keine guten Erfahrungen mit uns Zweibeinern gesammelt. Deshalb haben wir Edurne auf eine Pflegestelle in Buchloe (bei München) geholt. Nach einer Weile bewegte sie sich halbwegs entspannt in der neuen Umgebung. Solange sie sich unbeobachtet fühlte lief sie recht unbefangen umher und war auch verspielt. Am liebsten war sie aber für sich. Und ungestört in der Sonne dösen mochte sie sehr. Mit Menschen wollte sie halt immer noch gar nichts zu tun haben. Ihr Blick sagte ganz klar: "geh weg, ich trau dir nicht!" Sämtliche vorsichtigen Annäherungsversuche brachten nichts. Ohne 2 Meter Luftlinie zwischen sich und ihren Pflegern fühlte sich Edurne nicht wohl. Sie ergriff sofort die Flucht, wenn sie sich überrascht fühlte und versteckte sich in der hintersten Ecke. Umso überraschter waren wir, als wir kurz vor Weihnachten darüber informiert wurden, dass Edurne von einer Sekunde auf die andere einen großen Fortschritt gemacht hat. Der Eisbrecher war wohl der Familienkater Lucky. Den fand Edurne einfach Klasse und watschelte ihm gerne hinterher. In ihrem kleinen Köpfchen scheint dann ein Puzzlestein ganz plötzlich an die richtige Stelle gefallen zu sein, nachdem sie bei Lucky beobachten konnte, dass er seinen Menschen 100%ig vertraut. Sie begann plötzlich aktiv Kontakt zu "ihren" Menschen zu suchen. In Situationen, in denen sie sich sicher fühlt will sie auch mal geknuddelt und verwöhnt werden. Wie man auch schön auf dem Video sehen kann, lässt sie sich manchmal sogar das Bäuchlein kraulen. Ein kleines Weihnachtswunder!

  • Blanquita & Orea – die große Freiheit in Berlin

    Blanquita und Orea kommen aus zwei verschiedenen Tierheimen in Spanien und gehörten Anfang 2021 zu unseren echten Sorgenkindern. Beide wurden uns als scheu beschrieben. Neben den vielen »zugänglichen« Katzen, die auf ein Zuhause hoffen, standen ihre Chancen auf Adoption also schlecht. Deshalb waren wir ganz aus dem Häuschen als wir eine Anfrage von einer Dame aus Berlin erhielten. Sie wünschte sich eine nette Gefährtin für ihre ebenfalls aus Spanien stammende Princessa. Orea hatte ihr Herz erobert, da sie aber auch großes Mitgefühl für Blanquita hatte, durfte die zarte weiße Kätzin zusätzlich als Pflegetier zusammen mit Orea anreisen. Als Blanquita und Orea ankamen, war Blanquita die erste, die neugierig herauskam und sich umsah. Bei Orea dauerte es länger. Beide wollten erwartungsgemäß erst einmal nicht angefasst werden und verkrochen sich gerne außer Sichtweite. Nach ca.2 Monaten kam Orea immerhin schon mal in der Küche gucken, wenn das Futter zubereitet wurde. Sie machte dann sogar ein Buckelchen und schmuste sich an das Bein der Besitzerin. Anfassen war aber noch ganz verboten, da gab es direkt eine auf die Hand getatzt. Blanquita hatte noch größere Schwierigkeiten mit der Eingewöhnung. Umso mehr freuten wir uns, als die Dame sie ebenfalls adoptierte, weil sie dem Tier nicht zumuten wollte, noch einmal in ein neues Zuhause umziehen zu müssen. Heute, im Dezember 2021 hat sich alles verändert, die Besitzerin berichtet: Inzwischen bleibt Orea liegen in ihrem Kuschelkissen, auch wenn Besuch kommt. Immer erst im Fluchtmodus, aber sie bleibt liegen. Lässt sich auch von mir streicheln. Was ich sehr süß finde ist, wenn ich meine Princessa bürste, kommt sie dazu und will auch. Sooo sweet. Mit ihr versteht sie sich gut. Außer wenn sie wegrennt, dann faucht sie, wenn Princessa sich zum Spielen aufgefordert fühlt und hinterherrennt. Zum Schmusen kommt sie nicht. Ich muss hingehen. Aber sie genießt es inzwischen. Wenn wir aneinander vorbeilaufen macht sie einen Bogen. Ihre ersten beiden Ausflüge in die Natur dauerten den halben Tag. Jetzt bleibt sie lieber auf dem Balkon. Blanquita hat anscheinend keine guten Erfahrungen mit Menschen gemacht. Sie hat aber das große Glück, dass ihre Besitzerin versteht, dass Blanquita Abstand zu und Zweibeinern braucht. Die scheue Katzendame genießt jetzt die große Freiheit in Berlin. Da der Balkon nur knapp über dem Boden ist, kann sie die wunderbar grüne Umgebung erkunden und besucht auch immer gern den Balkon der Nachbarn. Die Besitzerin hat den eigenen Balkon winterfest gemacht und extra einen Unterschlupf und einen Kratzbaum zum Schlafen für Blanquita eingerichtet. Dort kann die zarte Kätzin auch in Ruhe fressen. Wir sind sehr froh, dass Blanquita dem Tierheim entkommen konnte, wie muss sie sich in dieser Enge gefühlt haben… Blanquitas & Oreas Herkunft Orea wurde von Tierschützern in einer Notlage angetroffen. Sie hatte sich verklettert und musste mit der Leiter von einem Fenstergitter geholt werden. Blanquita wurde zusammen mit ihren 4 Jungen gerettet. Im Schutz des Katzenhauses hat Blanquita ihre Babys liebevoll aufgezogen.

  • Howard: Wuschel im Glück

    Rettung dank eines Teams aus Pate, Pension & Pflegestelle Howard konnte dank einer Pensionspatenschaft aus der Perrera in Linares – und damit vor dem fast sicheren Tod durch Einschläferung nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist – gerettet werden. Ein tierlieber Spender übernahm die laufenden Unterbringungskosten, so konnte der freundliche Rüde in der Hundepension »Residencia Canina Aimar« erst einmal in Sicherheit gebracht werden. Leider war Howard sehr verstört und eine ganze Weile wollte ihn niemand direkt aus Spanien adoptieren. Deshalb nahm sich eine Pflegestelle seiner an. Er durfte im September 2021 nach Schleswig reisen. Dort empfing ihn nicht nur eine sehr hundeerfahrene Dame, sondern auch ihr eigenes kleines Rudel. Das hat Howard, der anfangs so ängstlich war, dass er vor jeder Berührung zurückzuckte, schließlich sehr geholfen. Er lernte, wie sich Geborgenheit und Vertrauen anfühlen, aber auch, welche Regeln es beim Zusammenleben mit Menschen und Artgenossen zu beachten gilt. Im November 2021 war es dann endlich so weit und er konnte in sein Zuhause für immer umziehen. Dort hat er viel Spaß mit gleich zwei tollen Hundefreunden und Menschen, die ihn sicher nie mehr im Stich lassen.

  • Leila – „Die beste Katze der Welt“

    Leila wurde in Spanien in die Hände unseres Partnervereins in Casas Ibañez gegeben, nachdem man sie schwer verletzt aufgefunden hatte. Ihre schlimme Bauchverletzung musste sofort operiert werden. Da sie so viel Blut verloren hatte, konnte sie erst einmal nicht kastriert werden. Wir holten sie nach Deutschland auf eine Pflegestelle, damit sie sich besser erholen konnte. Leider stellte die Tierärztin bei der Kastration fest, dass Leila kleine, aber extrem zahlreiche Krebstumore entwickelt hatte. Eine erfolgversprechende Therapiemöglichkeit gab es zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr. Ihre Pflegestelle war bestürzt, sie hatte die extrem menschenbezogene und anhängliche Katzendame natürlich bereits sehr ins Herz geschlossen. Zudem konnte Leila bei ihr nur eine von mehreren Katzen sein. Leila fehlten mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung. Aber wer würde ein Tier mit so einer Diagnose adoptieren wollen? Doch! Wir haben für Leila eine wunderbare Adoptantin gefunden, bei der sie ganz im Mittelpunkt steht. Seit der Adoption im Juli 2021 ist ihre Krebserkrankung nicht fortgeschritten. Das ist ein kleines Wunder und wir uns freuen sehr, dass Leila nach all dem noch eine glückliche Zeit erleben darf. Die Adoptantin hat ihre Entscheidung übrigens noch keine Sekunde bereut und sagt: »Ich habe die beste Katze der Welt!«

  • Suerte heißt »Glück«

    Die Geschichte der Shar Pei-Mix Hündin Suerte begann bereits im Dezember 2020, als wir von unserer spanischen Tierschutzkollegin Maria über eine Hündin informiert wurden, die in sehr schlechtem körperlichen Zustand ausgesetzt worden war. Suerte war in der örtlichen Perrera gelandet, besonders im Gesicht sah man kahle Stellen und Verkrustungen. Sie brauchte dringend Hilfe. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass jemand die Hündin mit ihren krummen Beinchen in diesem Zustand aus der Perrera heraus adoptieren würde, war sehr gering. Die Menschen gingen an ihr vorüber, ohne Notiz von ihr zu nehmen. Schließlich kam jedoch der rettende Engel in Form einer Pensionspatin und wir konnten Suerte (dt. »Glück«), wie Maria sie nannte, in einer Hundepension in Linares/Spanien unterbringen. Dort wurde eine Blutuntersuchung gemacht und das Ergebnis war positiv auf Leishmaniose. Die Behandlung wurde sofort eingeleitet und es ging Suerte bald richtig gut. Schon nach kurzer Zeit war fast nichts mehr zu sehen von den ursprünglich stark schuppigen Hautveränderungen und das Fell war nachgewachsen. Ihr stark gekrümmtes rechtes Vorderbeinchen wurde untersucht und es wurde festgestellt, dass die Ursache eine alte Fraktur ist. Diese war nicht versorgt worden und ist deshalb schief zusammengewachsen. Suerte sollte zwar keinen Marathon laufen, kommt aber gut im Alltag zurecht. Im Frühjahr 2021 fand Suerte dann eine Pflegefamilie in Berlin, die sie bis zu ihrer Vermittlung aufnahm und liebevoll betreute. Das tat der kleinen Hündin so gut und sie blühte immer mehr auf. Wer das Glück hatte, Suerte kennenzulernen, war sofort verzaubert von ihrem liebevollen Wesen. Im Juni dauerte es nicht sehr lange, bis sie adoptiert wurde, und zwar von einer Familie, die bereits zwei Hunde von unserem Verein aufgenommen hat. Das Dreiergespann ist nun regelmäßig in der Natur unterwegs und Suerte zeigt dabei auch ihre andere Seite: Sie hat Jagdtrieb! Da sie bei der Verfolgung einer Spur auch erstmal die Ohren zuklappt und einmal sogar eine halbe Stunde lang verschwunden war, wird seitdem fleißig mit einer Hundetrainerin gearbeitet und der Erfolg stellt sich bereits ein, sodass sie nicht mehr ständig an der Leine geführt werden muss. Falls Sie Interesse haben, zum rettenden Engel für einen Hund in der Perrera zu werden, lesen Sie bitte weiter beim Thema

  • Harry – vom Leben gezeichnet

    Ende Mai '21 wurden wir von unserer spanischen Tierschutzkollegin Maria auf zwei Hunde aufmerksam gemacht, die mit einem dünnen kurzen Strick an einen Olivenbaum gebunden und verlassen worden waren. Durch die Hilfe einer lieben Pensionspatin konnten wir beide Hunde aus dieser schrecklichen Lage befreien und in einer Hundepension in Linares/Spanien unterbringen. Wir nannten sie Harry und Sally. Während die junge Hündin Sally gesund und aufgeweckt in der Pension ankam, sah es bei dem älteren Rüden anders aus. Harry hat das Leben schon schwer gezeichnet. Er hat Leishmaniose, was ihm deutlich anzusehen war. In der Pension wurde sofort mit seiner Behandlung begonnen und die Symptome gingen zurück. Leider wurde Harry in der spanischen Pension Opfer eines Beißunfalls. Davon muss er sich noch immer erholen, denn eine Stelle entzündet sich immer wieder. Inzwischen befindet Harry sich in einer Pflegefamilie in Bayern und wird rührend umsorgt. Er ist jedoch sehr stressanfällig und kratzt sich dann blutig. Aufgrund der Leishmaniose ist die Haut und das Immunsystem bei Harry sehr anfällig. Ein endgültiges Zuhause für ihn suchen wir also weiterhin. Harry ist ein ca. 4/2015 geborener Podenco-Mix-Rüde mit einer Schulterhöhe von ca. 47 cm. Falls Sie ein Herz für Harry haben, dann klicken Sie bitte hier:

  • Rocky entkam der Kette

    Im Mai 2021 wurden wir um Hilfe gebeten für den lieben Schäferhund-Senior Rocky, dessen Besitzer verstorben war. Seine Erben wollten sich nicht um den Hund kümmern und ihn stattdessen in eine Tötungsstation bringen. Aber auch zuvor schien sich niemand um Rockys Wohlergehen gesorgt zu haben, denn sein Kettenhalsband war tief in die Haut eingewachsen. Rocky musste nach Ankunft in der spanischen Hundepension sofort in die angeschlossene Tierklinik verlegt und notfallmäßig operiert werden. Die Wunden verheilten glücklicherweise gut und es dauerte nicht lange bis wir für Rocky ein tolles Zuhause fanden. Er hat alle Strapazen gut weggesteckt und genießt seinen Lebensabend mit Fürsorge und in Sicherheit. Sein Frauchen schreibt: Am 19.06.21 konnte ich meinen Goldschatz abholen. Anfangs war Rocky sehr zurückhaltend und musste sich zuerst ans Klima und sein neues Daheim gewöhnen. Wir hatten eine kurze Kennenlernphase von ca. 2 Wochen, im Anschluss sind wir so fest zusammengewachsen (Vertrauen aufgebaut) und ich dürfte seither sein Gesicht berühren und die Augen vorsichtig reinigen. Aufgrund der Grösse und der Rasse (Gesellschafts-Stigma) habe ich Rocky immer bestärkt, wenn er fremde Leute ignoriert hat. Besuch hat er immer freudig und offen empfangen und auch bei Kindern war Rocky immer sehr anständig, er hat ein wunderbares Wesen. Das Halsband konnte ich trotz seiner negativen Erfahrung immer anziehen. Er trägt es aber nur wenn wir unterwegs sind, zu Hause und im Garten darf er immer ohne sein. Rocky ist sehr lernwillig und das kleine Hunde-ABC hatten wir nach 21 Tagen auf sicher. Seine grösste Leidenschaft ist das Essen, weshalb wir auch schon notfallmässig zum Tierarzt mussten, da Rocky den ganzen Goody-Bag von seinem besten Freund Aaron (franz. Bulldogge) heruntergeschluckt hat. Bei Spaziergängen bleibt Rocky immer in Sichtnähe, er entfernt sich nie weit von mir, einfach herrlich. Rocky liebt die Hunde-Gesellschaft, zwischenzeitlich lässt er sich auch abrufen, obwohl er einen anderen Hund sieht, das freut mich enorm. Natürlich gibt es auch hier Exemplare, die einfach so interessant sind, dass ich ignoriert werde und er losspringt. Ich schreie dann immer "Keine Angst, er ist ganz ein Lieber, ich komme ihn gleich holen". Ich kann Rocky absolut vertrauen, sein Verhalten gegenüber Artgenossen ist tadellos. Wenn wir zum Essen eingeladen werden, verhält sich Rocky immer so vorbildlich; geht nicht aufs fremde Sofa (sondern legt sich auf den Boden/ oder Teppich), bedient sich nicht aus dem Früchtekorb (welcher auch schon erreichbar gewesen wäre für ihn). Den 1. August und auch Sylvester konnten wir problemlos zu Hause bleiben, er ist einfach die coolste Socke und lässt sich von Lärmemissionen nicht erschrecken. Neu hat Rocky auch seinen Wachhund-Charakter entdeckt und hat mit seinem imposanten Gebelle schon den Asiaten und den Italiener in die Flucht geschlagen, ich musste das Essen dann jeweils beim Tor abholen gehen. Wir freuen uns jetzt beide sehr auf den Frühling und auf die weitere kommende Zeit zusammen und unsere Abenteuer und Ausflüge. Wir sind ein Dream-Team und ich liebe Rocky sehr, für nichts der Welt würde ich meinen besten Freund hergeben und hoffe auf weitere wundervolle Jahre.

  • Valiente – ein erschreckender Fund

    Valiente wurde zusammen mit einer großen Hündin dem Tierheim in Manzanares/Spanien übergeben. Der Besitzer eines Grundstücks hatte die beiden herrenlos Tiere angetroffen und wollte nicht, dass sie sich dort ansiedelten. Im Tierheim wurde festgestellt, dass Valiente auf dem rechten Auge blind war. Im Dezember '20 durfte Valiente nach Deutschland reisen und zu einer Pflegefamilie ziehen. Dort zeigte er sich schreckhaft bei plötzlichen Bewegungen und das rechte Auge tränte ständig. Es schien ihn sehr zu stören, denn Valiente rieb es dauernd und litt ganz offensichtlich. Wir stellten ihn einem Augenspezialisten vor. Das Auge sah irgendwie "eingedrückt" aus, wodurch sich die Wimpern nach innen rollten und Schmerzen verursachten. Die Entfernung des Auges war unumgänglich. Bei der Operation wurde zu unser aller Überraschung das Projektil eines Luftgewehrs entdeckt und gleichzeitig entfernt. Nun wunderte es niemanden mehr, dass Valiente in unbekannten Situationen (Straßenverkehr, Lärm, fremde Menschen) noch misstrauisch reagierte. Grundsächlich ist er aber ein sehr lieber, freundlicher und verschmuster Hund. Im Mai '21 durfte Valiente in sein neues Zuhause ziehen, wo er sich sehr gut eingelebt hat.

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