Pensionspatenschaft

Sie lieben Tiere und möchten einer vom Tode bedrohten Fellnase aus der Perrera (Tötungsstation) dazu verhelfen, diesen Ort für immer zu verlassen oder einem verlassenen Hund auf der Straße Hoffnung schenken? Ihre momentanen Lebensumstände lassen jedoch nicht zu, dass Sie selbst einen Hund bei sich aufnehmen?

 

In diesem Fall bietet die Übernahme einer sogenannten „Pensionspatenschaft“ eine gelungene Alternative.

 

Gerade sogenannte Langzeitinsassen, gesundheitlich beeinträchtigte Hunde sowie die „grauen Schnauzen“ stehen meist ganz oben auf der Tötungsliste einer Perrera, aber auch Jungtiere sind keineswegs sicher dort, von der mangelnden Pflege und fehlenden medizinischen Versorgung ganz zu schweigen. Auch werden unsere spanischen Kolleg*innen regelmäßig auf verwahrloste herrenlose Hunde aufmerksam, deren Schicksal fast schon besiegelt scheint. Aus diesem Grund liegt uns neben der Vermittlung von Hunden aus ausländischen Tierheimen bzw. Pflegestellen auch ganz besonders das Schicksal dieser liebenswerten Tiere am Herzen.

 

Nachdem wir einen Hund aus der Perrera oder aus einer anderen hoffnungslosen Situation übernommen haben, ist die Unterbringung in einer Hundepension notwendig, um die Erstversorgung wie notwendige tierärztliche Behandlungen, Stabilisierung des Allgemeinzustandes, Entfernung von Parasiten etc. und dann die tierärztlichen Vorbereitungen wie Kastration, Impfungen, Chipkennzeichnung, Blutuntersuchung etc. zur anschließenden Einreise nach Deutschland zu ermöglichen. Für diesen Zeitraum fallen zusätzlich zu den Tierarztkosten, die von uns bezahlt werden, Pensionskosten in Höhe von 3,10 Euro pro Tag für einen durchschnittlichen Aufenthalt von ein bis drei Monaten, je nach Gesundheitszustand des Tieres sowie dem Vorhandensein einer verfügbaren Pflegestelle in Deutschland, an.

 

Da die Auslagenerstattung in Form der Schutzgebühr bei diesen Hunden in keinem Fall unsere tatsächlichen Kosten bis zur Vermittlung abdeckt, kann unsere Hilfe für diese Tiere nicht ohne Spendeneingänge finanziert werden. Hier sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen!

 

Daher suchen wir auf diesem Wege gleichgesinnte Tierfreunde, die zusammen mit uns in Form einer Pensions-Patenschaft einem Hund ein zweites Leben schenken möchten. Sicherlich können wir nicht allen Tieren helfen, aber gemeinsam können wir viel mehr erreichen.

 

Konkret würde sich eine solche Patenschaft wie folgt gestalten:

 

Wir stellen von Zeit zu Zeit immer wieder Hunde vor, die bedroht sind und die wir daher gerne aus der Perrera oder aus einer anderen schlimmen Lebenslage herausholen würden. Jedoch fehlen uns für deren Pensionsunterbringung die finanziellen Mittel. Bei Übernahme einer Pensions-Patenschaft für einen von Ihnen gewählten Hund, erteilen Sie uns Ihre Zustimmung darüber, dass Sie die Pensionskosten während der notwendigen Unterbringung in der ausländischen Hundepension übernehmen werden. Selbstverständlich sind die Pensionskosten für einen Hund auch auf zwei Spender aufteilbar, so dass jeder Pate lediglich die Hälfte der anfallenden Unterbringungskosten aufbringt. Als Anerkennung erhalten Sie von uns eine Patenschaftsurkunde sowie eine Spendenbescheinigung und wir halten Sie stets auf dem Laufenden in Bezug auf Ihr Patentier.

 

Weitere eventuell auftretende Fragen Ihrerseits beantwortet Ihnen gerne nachfolgende Ansprechpartnerin:

 

Christine Meinhardt

E-Mail: christine@ein-freund-fuers-leben.org

 

Über die nachfolgenden Buttons werden Sie zu den Hunden weitergeleitet, die noch ihren Paten suchen, um z.B. die Tötungsstation verlassen zu können, und zu denen, die bereits in Sicherheit sind.