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- Pina: Vom Spendenaufruf zur Hoffnung auf ein schmerzfreies Leben
Manche Geschichten im Tierschutz sind besonders intensiv…weil sie zeigen, wie nah Leid und Hoffnung beieinander liegen. Pina ist genau so ein Fall. Pinas Vorgeschichte: Schmerzen, die lange unentdeckt blieben Pina hat in ihrem Leben als Straßenhündin bereits viel durchmachen müssen. Als sie schließlich auf ihre Pflegestelle bei „Ein Freund fürs Leben e.V.“ kam, schien sich ihr Schicksal endlich zum Guten zu wenden. Sie begann, Vertrauen zu fassen, ihr neues Umfeld zu genießen und Stück für Stück anzukommen. Doch diese Ruhe währte nicht lange. Plötzlich verschlechterte sich ihr Zustand drastisch. Pina hatte starke Schmerzen, lief zunehmend lahm und konnte sich kaum noch normal bewegen. Die Sorge war groß und leider bestätigte sich beim Tierarzt die schlimme Diagnose: beidseitiger Kreuzbandriss. Warum schnelles Handeln entscheidend war Ein unbehandelter Kreuzbandriss führt bei Hunden zu chronischen Schmerzen, Fehlbelastungen und langfristigen Schäden am Bewegungsapparat. Bei Pina war besonders die linke Seite stark betroffen, weshalb hier zuerst gehandelt werden musste. Die einzige Chance auf ein schmerzfreies Leben: zwei aufwendige Operationen. Für einen Tierschutzverein bedeutet das eine enorme Herausforderung. Die Kosten lagen bei rund 3.000 €!! Eine Summe, die ohne Unterstützung kaum zu stemmen ist. Deshalb haben wir euch um Hilfe gebeten. Und ihr habt reagiert. Der aktuelle Stand: Ein großer Schritt nach vorne Dank eurer Unterstützung konnte Pina zweimal operiert werden! Nachdem die erste Operation gut verlaufen ist, zeigte kurze Zeit später auch die andere Seite deutliche Symptome. Es blieb keine Wahl: Auch das zweite Kreuzband musste operiert werden. Die gute Nachricht: Auch die zweite Operation ist gut verlaufen. Aktuell befindet sich Pina in der Heilungsphase. Die nächsten Wochen sind entscheidend, denn ihr Körper braucht jetzt vor allem eines: Ruhe. Etwa 8 Wochen Schonung liegen vor ihr, bevor langsam wieder mehr Belastung möglich ist. Der Blick nach vorn: Zurück ins Leben Trotz allem zeigt Pina eine unglaubliche Stärke. Sie macht jeden Schritt der Genesung tapfer mit und kämpft sich zurück ins Leben. Unsere Prognose ist vorsichtig optimistisch: Wenn die Heilung weiterhin so gut verläuft, hat Pina eine sehr gute Chance, wieder schmerzfrei zu laufen und ihre Lebensfreude vollständig zurückzugewinnen. Und genau dafür hat sich jeder Einsatz gelohnt. Danke, dass ihr das möglich gemacht habt Ohne eure Hilfe wäre dieser Weg nicht möglich gewesen. Ihr habt dazu beigetragen, dass aus einer Diagnose voller Schmerz eine echte Perspektive werden konnte. Pinas Geschichte zeigt, was Tierschutz bewirken kann: wenn Menschen zusammenhalten. Und sie ist noch nicht zu Ende. 💛 So könnt ihr weiterhin helfen Damit wir auch in Zukunft Tieren wie Pina helfen können, sind wir auf eure Unterstützung angewiesen: 👉 Folgt uns auf Instagram, um keine Updates zu verpassen und unsere Arbeit hautnah zu begleiten. 👉 Unterstützt uns mit einer Spende via PayPal, um medizinische Versorgung, Pflegeplätze und Rettungen weiterhin möglich zu machen. Jeder Beitrag – egal wie klein – macht einen echten Unterschied. 🐾
- Oster-Spendenaktion im Zoo & Co. Forum Steglitz: 1.600 € für den Tierschutz
Eine gelungene Spendenaktion kann viel bewegen - vor allem dann, wenn viele Menschen gemeinsam unterstützen. Zu Ostern hat Zoo & Co. im Forum Steglitz genau das möglich gemacht: Kund:innen konnten vor Ort Gutscheine kaufen und diese direkt für den Tierschutz spenden. Sichtbar wurde die Aktion durch ein großes Glas mit bunten Kugeln: jede Kugel stand für eine einzelne Spende. Das Ergebnis dieser gemeinsamen Aktion konnten wir von Ein Freund fürs Leben e. V. nun persönlich abholen. Bei unserem Besuch vor Ort haben wir die gesammelten Gutscheine eingelöst und Futter sowie Zubehör im Wert von rund 1.600 € erhalten. Darunter waren hochwertiges Hunde- und Katzenfutter, Snacks, Leinen, Spielzeug und Transportboxen: Alles Dinge, die im Alltag unserer Tierschutzarbeit kontinuierlich benötigt werden. „Viele kleine Beiträge können gemeinsam Großes bewirken", so Marco, Inhaber des Geschäfts. Genau dieses Prinzip hat sich bei dieser Osteraktion eindrucksvoll bestätigt. Begegnung vor Ort: Pflegehund Cleo Neben all den vollen Einkaufswagen gab es einen Moment, der besonders in Erinnerung bleibt: Cleo. Die Hündin lebt aktuell als Pflegehund beim Inhaber Marco und war während unseres gesamten Aufenthalts ganz selbstverständlich Teil des Geschehens. Während wir Futter zusammengestellt und Kisten gepackt haben, lag sie entspannt mitten im Raum, hat beobachtet und die Ruhe behalten, als wäre genau das ihr Platz. Cleo steht sinnbildlich für das, was Tierschutz ausmacht: ankommen dürfen, Vertrauen fassen und Schritt für Schritt in ein neues Leben gehen. Umso schöner ist es, dass sie bereits reserviert ist und vermutlich schon bald in ihr endgültiges Zuhause ziehen darf. Wir drücken ihr ganz fest die Daumen! Mehr zu Cleo: Cleo Vermittlungsprofil Konkrete Unterstützung für unsere Tiere Diese Spende bedeutet für uns weit mehr als nur gefüllte Regale. Sie gibt uns Sicherheit im Alltag und vor allem den Tieren, die auf uns angewiesen sind. Mit dem Futter und Zubehör können wir aktuell rund 40 bis 50 Hunde und Katzen über mehrere Wochen hinweg zuverlässig versorgen. Das heißt konkret: volle Näpfe, die richtige Ausstattung und ein Stück Stabilität für Tiere, die oft schon genug durchgemacht haben. Gleichzeitig nimmt uns diese Unterstützung spürbar Druck. Kosten, die sonst ständig im Hintergrund mitlaufen, sind für den Moment gedeckt. Und wir können unsere Energie dort einsetzen, wo sie am meisten gebraucht wird: bei der Betreuung, Versorgung und Vermittlung der Tiere. Für uns ist das nicht selbstverständlich. Und genau deshalb bedeutet es so viel. Unser Dank Wir bedanken uns herzlich bei allen Kund:innen, die sich an der Aktion beteiligt haben, sowie bei Marco und dem gesamten Team von Zoo & Co. im Forum Steglitz für die Organisation und Umsetzung. Solche Kooperationen zeigen, wie wichtig lokale Unterstützung für den Tierschutz ist und wie viel erreicht werden kann, wenn viele Menschen gemeinsam handeln. Weitere Informationen zu unserer Arbeit und Möglichkeiten zur Unterstützung finden Sie auf unserer Website.
- Spendenaufruf Rosie
Die inzwischen knapp 13-jährige Hundeseniorin ist von ihrem früheren Leben bzw. ihren Haltungsbedingungen stark gezeichnet. Ihre Pflegestelle begleitet Rosie liebevoll durch die medizinischen Maßnahmen (u.a. auch mehrere Operationen), die sie jetzt braucht. Wir wünschen uns einfach, dass die sanftmütige Hündin wenigstens den Rest ihres Lebens noch in Liebe und Geborgenheit verbringen darf. Um die erheblichen Tierarztkosten zu bewältigen, benötigen wir dringend finanzielle Hilfe! Rosies Geschichte Wie viel Rosie schon durchgemacht hat in ihrem Leben und welche Achterbahn ihre Wiederherstellung ist, das sieht man ihr auf ihren Fotos deutlich an. Sie wurde in Spanien von ihrem Besitzer weggegeben, der sie als Zuchthündin eingesetzt hatte. Rosie muss sogar in ihrem hohen Alter noch kurz vorher Welpen gehabt haben, bevor sie 2022 "frei kam". (Ihre Tochter wurde bereits von uns vermittelt.) Ihr großes Glück war, dass sie im Januar 2023 von einer erfahrenen Pflegestelle aufgenommen werden konnte. Bei der Ankunft in Deutschland fiel dieser sofort der schlechte Zustand der Zähne sowie diverse verschiedenartige Knoten (dem Anschein nach Mammatumore) im Gesäugebereich auf, die Rosie sehr quälten... (Mammatumore sind relativ typisch, bei Hündinnen, die sehr oft werfen mussten.) Doch das waren leider nur die offensichtlichsten ihrer gesundheitlichen Probleme. Die dringend nötige Zahnsanierung unter Narkose war nicht sofort möglich. Der Tierzahnarzt stellte schnell fest, dass die liebe Hundedame ein Herzgeräusch hat, also auch unter einem Herzproblem leidet. Die Untersuchung bei der Kardiologin zeigte, dass Rosie Probleme mit beiden Herzklappen hat (Mitral- und Trikuspidalklappenfibrose). Eine Operation hätte sie so nicht überleben können. Sie musste insgesamt erst einmal zu Kräften kommen und täglich mit Herzmedikamenten stabilisiert werden. Die Zahnbehandlung wurde dann unter besonderen kardiologischen Vorkehrungen durchgeführt und war zu unserer großen Erleichterung erfolgreich. Kurz darauf entwickelte sich jedoch eine Fistel an einer von Rosies Pfoten. Im Rahmen dieser tierärztlichen Vorstellung, wurden auch erneut die verschiedenartigen Knoten im Gesäugebereich (leider tatsächlich Mammatumore) vorgestellt und kontrolliert. Es folgten bange Tage, da eine Entfernung aussichtslos gewesen wäre, wenn die Tumore schon gestreut hätten. Die gute Nachricht war, dass Rosie noch chirurgisch geholfen werden konnte. Die schlechte, dass die Tumore beidseitig ausgeprägt waren und in zwei separaten Eingriffen entfernt werden mussten. Eine große Belastung für das Tier, aber auch für ihre Betreuerin: Die erste der schweren Operationen überstand Rosie zwar gut. Aber es traten anschließend Komplikationen auf und es waren mehrfache Tierarztbesuche nötig. Die Wunde musste immer wieder desinfiziert und gesäubert werden, was mit unvermeidbaren Schmerzen für das Tier verbunden war. Trotzdem zeigt (auch) dieser Fall, wie sehr es sich lohnt, einem Sorgenfellchen, einem älteren Hund wie Rosie beizustehen. Denn Rosie geht es momentan richtig gut und sie genießt endlich ihr Leben. Auch wenn ihr noch ein Eingriff bevorsteht, zeigt sie, wie sehr sie leben will und sie dankt es ihrer Pflegestelle mit ihrer ganzen Zuneigung. Die Kosten ... Leider belasten Rosies zahlreiche Behandlungen unsere Tierschutzkasse sehr stark. Ohne die Unterstützung von außen, von Menschen, die uns selbstlos mit einer Spende unter die Arme greifen, könnten wir Tiere wie Rosie nicht wieder auf die Pfoten helfen. Bisher sind Tierarztrechnungen in einer Gesamthöhe von 3.224,51 Euro angefallen. Für weitere Behandlungen rechnen wir in etwa noch einmal mit ca. 2.000 Euro . Wenn Sie helfen möchten, dann haben Sie folgende Möglichkeiten zu spenden: Paypal * paypal.me/einfreundfuersleben * Wichtig, bitte wählen Sie bei Paypal die Zahlungsart "Für Freunde und Familie" aus, denn sonst fällt eine Gebühr an und Ihre Spende kommt nicht zu 100% auf unserem Spendenkonto an. oder Überweisung Ein Freund fürs Leben e.V. IBAN: DE03 4306 0967 1128 8759 00 BIC: GENODEM1GLS Bitte geben Sie sowohl bei Paypal als auch bei Überweisung den Verwendungszweck an: Hilfe für Rosie Wir möchten uns an der Stelle auch von ganzem Herzen bei allen bedanken, die sich schon persönlich oder finanziell für Rosie eingesetzt haben. Neben den privaten Spendern danken wir dem Hundecafé Fellfreunde in Berlin für die Sammelaktion zugunsten von Rosie.
- EDEKA Brehm sammelt 500 Euro für den Tierschutz
Unser allerherzlichstes Dankeschön geht einmal wieder an EDEKA Brehm in Berlin-Zehlendorf. Wir durften Ende März, also pünktlich zum Osterfest einen Spenden-Scheck über 500 € entgegennehmen. Diese im Juli 2020 eröffnete Filiale unterstützt gleich zwei gemeinnützige Vereine durch die Aufstellung von Sammelboxen, in die Kundinnen und Kunden ihre Getränke-Pfandbons einwerfen (= spenden) können. Zusätzlich wird der Betrag regelmäßig durch die Geschäftsleitung aufgerundet. Dafür sind wir sehr sehr dankbar!
- Wenn alles aus den Fugen gerät ...
Anja, eine Aktive unseres Vereins, wurde Anfang Januar auf einen schlimmen Fall von Animal Hording in der Nähe von Wiesbaden aufmerksam gemacht. Wir entschieden uns sofort, dort nach Möglichkeit helfend einzugreifen. Wie so oft, stand auch hinter diesem Fall eine für alle Betroffenen dramatische Geschichte: Ein Mann hatte vor Jahren seine Frau verloren, die eine kleine Katzenzucht betrieb. Er konnte sich nicht dazu entschließen, die Tiere abzugeben – sie waren alles was ihm blieb. Leider war er mit seinem Leben in Trauer überfordert und sein Alltag geriet immer mehr aus den Fugen. Vor Kurzem musste er schließlich ins Krankenhaus. In seiner Not bat er seine Tochter (die sonst nur sporadisch Kontakt mit ihm hatte), die Samtpfoten zu versorgen. Die Tochter hatte seit langer Zeit das Haus nicht mehr betreten, da der Vater dies ablehnte. Wir können uns kaum vorstellen, was in der Frau vorging, als sie das erste Mal die Haustür öffnete: 50–60 Katzen hatten hier jahrelang in ihren Fäkalien gelebt. Der Anblick und vor allem der Geruch waren unbeschreiblich. Das Haus wird nach unserer Einschätzung als unbewohnbar eingestuft werden müssen. Und die vielen Katzen kann man jetzt nur noch auf verschiedene Tierheime und Pflegestellen verteilen und dann vermitteln. So entschieden wir, einige der Tiere in Obhut des Vereins zu nehmen. Es dauerte etwas, bis Anja insgesamt 4 Katzen einfangen konnte. Sie litt inzwischen auch unter wahnsinnigen Kopfschmerzen aufgrund des starken Ammoniak-Geruchs. Unser Fazit aus dieser traurigen Angelegenheit: Bitte lasst uns mehr auf die Menschen in unserer Umgebung achten! Soweit muss es nicht kommen, wenn wir für unsere Mitmenschen da sind, ein offenes Ohr haben und nicht wegsehen wenn man vielleicht bereits ahnt, dass etwas nicht stimmt. Einige Lichtblicke in dieser traurigen Angelegenheit gibt es jedoch auch: Die Kater Kurt und Pedro waren so fit, dass sie direkt zur Adoption freigegeben werden und schnell in ihr neues Zuhause umziehen konnten. Die zwei Katzendamen Yuki und Bernie haben sich auch gut in ihrer neuen Umgebung in der Pflegestelle eingefunden. Aktuell sollen sie sich noch etwas erholen und an Gewicht zulegen. Anfangs waren sie etwas verschreckt, aber inzwischen lassen sie sich schon gerne kraulen. Sie werden in Kürze über uns vermittelt.
- Vier Hundebabys vor »unserer« Tür ausgesetzt
»... kein Tierarzt, keine Entwurmung«, so stand es auf dem Zettel, der dem Karton mit den wenige Wochen alten Hundewelpen beigefügt war: Unsere 1. Vorsitzende Christine erwartete eine echte Überraschung als sie am Freitag, den 31. Januar nachmittags vom Gassigehen mit ihren eigenen Hunden zurückkam: Jemand hatte einen Karton mit vier Hundewelpen über ihr Gartentor hinweg einfach auf ihrem Grundstück abgestellt. Wenigstens hat der- oder diejenige so dafür gesorgt, dass die Hundebabys nicht lange draußen bleiben mussten. Ein beigefügter Zettel gab noch über ihr Geburtsdatum (20.12.2024) sowie die Größe der Elterntiere Auskunft. So haben wir also einen Anhaltspunkt, dass sie im Erwachsenenalter mindestens mittelgroß werden. Christine brachte die zwei Mädchen und zwei Buben natürlich sofort ins Haus. Glücklicherweise konnte sie am gleichen Tag noch mit dem Wurf einen Tierarzt aufsuchen. Zu unserer Erleichterung sind die vier gesund und machen allgemein einen guten Eindruck. Alle Mitglieder der kleinen Truppe sind sehr aufgeschlossen und verspielt. Sie haben guten Appetit. Es sind bereits jetzt kleine Unterschiede im Verhalten zu bemerken; einer quengelt mehr, einer bellt schon, einer spielt am meisten, einer schläft mehr als die anderen. Die Kleinen wurden umgehend entwurmt und können Mitte Februar erstmals geimpft werden. Bis dahin müssen sie auf jeden Fall zusammenbleiben, aber dann sind sie bereit, in ihr »Zuhause für immer« vermittelt zu werden..
- Happy End für zwei »Ladenhüter«
Wer unseren Blog verfolgt, der hat bereits mehrfach von unseren zwei »Ladenhütern« Chicos und Tigris gelesen. Zuletzt im Juli 2023 bewarben wir die zwei bezaubernden Samtpfoten hier noch einmal als Notfellchen ... ohne Erfolg. Aber von Anfang an ... Ursprünglich kamen die beiden Samtpfoten aus Rumänien, wo eine tierliebe Dame die beiden als Babys in schlechtem Zustand gefunden und aufgepäppelt hat. Obwohl wir Chicos und Tigris mehrfach vorgestellt haben auf unserer Website, Facebook- und Instagram-Profil meldeten sich wochenlang keinerlei Interessenten. Anfang 2023 kamen wir in eine absolute Notlage, denn die Dame, die die beiden herrenlosen Kätzchen aufgenommen hatte, musste umziehen. Sie konnte die Tiere weder mitnehmen, noch fand sich vor Ort jemand, der die Verantwortung für die beiden übernehmen wollte. Mit Hochdruck wurde eine Pflegestelle gesucht und schließlich gefunden. Im Mai 2023 reisten Chicos und Tigris nach Kulmbach. Wir rechneten fest mit einer zügigen Vermittlung. Jetzt da die beiden in Deutschland waren und man die Tiere in der Pflegestelle kennen lernen konnte. Chicos mit seiner lustigen Fellfärbung am Kopf (seinem schwarzen »Mützchen«) und die quirlige Tigris waren so niedlich und liebenswert! Auch im Miteinander waren die beiden Samtpfoten ein echter Traum. Chicos, der seine Dame mit großer Hingabe putzt und Tigris, die ihren kleinen Gentleman fest ist Herz geschlossen hat. Bis heute wissen wir nicht, warum die Vermittlung letztlich 1,5 Jahre gedauert hat. Es gab über die Jahre nur sehr wenige Anfragen. Leider sind sowohl die schwarz-weißen als auch schlicht grau getigerte Katzen nicht sehr begehrt... Da die beiden leider ziemliche Clowns sind, ohne jegliche Erfahrung und Gespür für die Gefahren der Außenwelt, sollten weiter in Wohnungshaltung bleiben bzw. vermittelt werden. Die hierfür erforderliche vollständige Vernetzung des Balkons »bis ganz oben« (leider bei Katzen, die klettern wie Tarzan, notwendig), erwies sich dann meist als Knackpunkt. Da brauchte es schon eine Pflegestelle mit viel Geduld, denn über die lange Zeit musste sie natürlich auch mehrfach mit den Katzen zum Tierarzt, sei es zur Impfung oder auch einmal wegen Schnupfen oder ähnlichen kleinen Gesundheitsproblemen. Und nach den vielen Monaten wird es oft auch schwer, dieses Hin-und-Her mental auszuhalten. Man hat sie halt lieb gewonnen. Dann kommt eine vielversprechende Anfrage und alles sieht gut aus, aber es klappt nicht. Z.B. weil der Vermieter einer Vernetzung grundsätzlich nicht zugestimmt hat, weil sich plötzlich eine andere Situation bei den Interessenten ergeben hat oder, oder ... Aber jetzt, Ende Januar 2025 endlich Jackpot! Es meldeten sich genau die richtigen Menschen für unsere zwei bezaubernden Samtpfoten. Und wie man an dem Titel-Bild unzweifelhaft erkennt: in diesen Haushalt ist mit den beiden Katzen das Glück eingezogen.
- Katzen-SOS aus einem Kinderdorf
Update Januar 2025: Endlich haben die beiden ihre Menschen gefunden und sind vermittelt Chicos (l) und Tigris (r) Manchmal sind es verschlungene Pfade, auf denen Tiere zu uns in die Vermittlung kommen. So erhielten wir letztes Jahr einen Hilferuf von einer Mitarbeiterin der Kinderhilfsorganisation "SOS-Kinderdorf" in Rumänien. Sie hatte den kleinen Chicos aufgenommen, ein Kätzchen, das kürzlich von Kindern der Einrichtung aufgefunden worden war. Natürlich herrschte erst einmal riesige Aufregung, als die Kinder beim Spazierengehen im Wald auf einen kleinen Babykater trafen. Er war mutterseelenallein und offensichtlich in schlechtem Zustand, denn er war recht schwach und hatte entzündete Augen. Sofort rannten sie zur SOS-Mitarbeiterin Emilia, denn sie wussten, dass Emilia ein großes Herz für Katzen hat und bereits zwei andere Katzenkinder, Mariette und Tigris, beherbergte. Emilia sorgte dafür, dass er es erst einmal warm hatte und etwas fraß. Nach der Arbeit brachte sie ihn gleich zum Tierarzt. Chicos war deutlich unterernährt, hatte eine schlimme Augeninfektion und er wurde von verschiedenen Parasiten geplagt. Die Kinder hatten ihn also gerade noch rechtzeitig entdeckt. Chicos, wie die Kinder ihn genannt hatten, konnte Dank der Medikamente und mit viel gutem Futter und Liebe aufgepäppelt werden. Nicht zuletzt scheint es aber manchmal so zu sein, dass Katzen plötzlich neuen Lebensmut schöpfen, wenn sie sich geborgen fühlen. Auch hier hatte man den Eindruck, dass der kleine Babykater regelrecht aufblühte, wenn Emilia ihn herumtrug, ihn wärmte und streichelte. Wir glauben, dass auch die Freundschaft mit Tigris, einer 2 Monate älteren, bereits bei Emilia lebenden Katzendame, eine Rolle dabei gespielt hat, dass Chicos wieder auf die Pfötchen kam. Tigris hat ihn buchstäblich unter ihre Fittiche genommen. Sie kuschelten und spielten sehr gerne zusammen und bald hatte Chicos seine Freundin von der Körpergröße her fast eingeholt. Im Oktober 2022 war Chicos' Augenentzündung komplett verheilt. Er war jetzt fit und fidel. So kam es, dass sich Emilia bei uns meldete und uns darum bat, ein gemeinsames Zuhause für das inzwischen unzertrennliche Pärchen zu finden. Denn Emilia selbst konnte Chicos und Tigris nicht behalten und sie musste sich zusätzlich noch um Mariette, ein weiteres Findelkind (das wir bereits vermitteln konnten), kümmern. Leider haben sich bis heute (März 2023) noch keine Interessenten für die entzückenden Katzen gemeldet. Wir drücken den beiden also weiter die Daumen und hoffen, dass sie bald zusammen in Deutschland glücklich werden.
- Chicos & Tigris suchen ein Zuhause
Update Januar 2025: Endlich haben die beiden ihre Menschen gefunden und sind vermittelt Das glaubt uns keiner! Wie kann das sein, dass dieses bezaubernde Katzenpärchen immer noch kein Zuhause gefunden hat? Wir sind ratlos... Ursprünglich kamen die beiden Samtpfoten aus Rumänien (siehe auch Katzen-SOS aus einem Kinderdorf ), wo eine tierliebe Dame die beiden aufgepäppelt hat. Obwohl wir sie mehrfach vorgestellt haben auf unserer Website, Facebook, Instagram kamen wochenlang keine Anfragen. Wir atmeten auf, als die beiden auf eine Pflegestelle nach Deutschland reisen konnten und dachten "endlich bekommen die beiden eine Chance". Denn wer Katzen mag und diese beiden kennen lernt, der ist sofort verliebt. Einen Fernseher braucht ihre Pflegestelle jedenfalls nicht mehr, seit die zwei kleinen Clowns bei ihr eingezogen sind. Tigris beömmelt sich damit, das Haus Fliegen- und Mücken-frei zu halten. Und Chicos ist einfach zuckersüß mit "seiner Dame", dass einem das Herz schmilzt, wenn er sie zärtlich putzt. Vielleicht liegt es an den bevorstehenden Sommerferien, jedenfalls machen die zwei Tigerchen ihrer Pflegestelle viel Freude, aber es hat sich immer noch niemand für sie gemeldet.
- Happy End: Nutmeg
Dürfen wir vorstellen: unser neuestes Happy End: Nutmeg. Eine Katzendame, die endlich ihr Für-Immer-Zuhause gefunden hat! Tapfer hat sie jahrelang in Spanien ausgeharrt bis sich endlich die für sie passenden Zweibeiner bei uns gemeldet haben. Innerhalb von 2 Wochen hat sie sich in ihrer neuen Familie eingelebt, welche sie nie mehr hergeben will. Auch der eher distanzierte, skeptische Familienkater Kimmich konnte die bezaubernde Nutmeg in sein Herz schließen! Die liebe Nachricht, die uns von ihren Adoptanten erreicht hat, möchten wir hier mit allen teilen: „Liebe Diana, Auch heute nochmal ein Update: Mein kleines Mädchen wird jeden Tag frecher sowie jeden Tag mutiger! 😍 Sie läuft sogar schon im Garten rum und steht dann ganz brav nach spätester 1 Stunde wieder vor der Terrassentür und freut sich, wenn wir sie überschwänglich begrüßen. Mija ist die ersten Tage immer mit ihr raus und hat sie begleitet. Ich habe ihr heute Morgen 1x gezeigt, wie sie durch die Klappe rauskommt und sofort hatte sie den Dreh raus. Sie ist dann immer vorne raus und stand 5 Minuten später wieder vor der Terrassentür. Den Hund meiner Eltern hat sie ebenfalls schon kennengelernt. Der ist ihr noch etwas suspekt, aber sie ist überhaupt nicht panisch, sondern stellt sich hinter mich und guckt ganz interessiert. Gestern ist sie sogar bei meinen Eltern einmal reinmarschiert, ist an dem Hund sowie der Katze meiner Eltern wie selbstverständlich vorbei gelaufen und ist dann wieder raus. Kimmich akzeptiert sie nun auch voll und ganz - er stellt sich sogar hinten an, wenn sie gerade frisst. Heute Morgen haben sie aber sogar gemeinsam den Kopf in den Schrank gesteckt, in dem das Futter ist. Sie ist wirklich eine sehr besondere Katze, die wir nicht mehr hergeben und die jetzt hier zur „Gang“ gehört! Sie darf also definitiv auch auf die Seite „vermittelt“. Liebe Grüße Juliane“ Wir hoffen, dass weitere Fellnasen ein Für-Immer-Zuhause finden können!
- Der Podenco – kleiner Hund mit großen Gegensätzen
Podencos mit ihrem schlanken, athletischen Körperbau und den großen, aufmerksamen Augen sind eine in Deutschland wie in Spanien gleichermaßen sehr beliebte Hunderasse – dies aber aus sehr unterschiedlichen Gründen... Mit der Folge, dass gerade diese Hunde besonders häufig unsere Hilfe brauchen. In Spanien ist der Podenco (auch) ein „Nutztier“ Die agilen Hunde wurden ursprünglich für die Kaninchenjagd gezüchtet. Sie sind energiegeladen und ausdauernd, deshalb werden sie gerne von Jägern als „Arbeitstiere“ für die Jagd gehalten. Ein schönes Leben haben aber die Wenigsten von ihnen: Kein warmes, weiches Schlafplätzchen, keine regelmäßigen Mahlzeiten, keine liebevolle Zuwendung. Sobald sie nicht mehr jung und ausdauernd sind, landen die ausgemusterten Podencos meist in einer Perrera (Tötungsstation) oder werden einfach ausgesetzt. Das ist ganz besonders schlimm für diese schönen und sensiblen, fast katzengleichen Geschöpfe. Großes Interesse, aber auch große Vorbehalte in Deutschland In Deutschland ist das Interesse an den niedlichen Kerlchen mit ihren vielen guten Eigenschaften groß, aber vor allem der Jagdtrieb, der Podencos buchstäblich in den Genen liegt, lässt manch einen zweifeln, ob er mit dieser Rasse auch zurecht kommt. Was man über Podencos wissen muss Wer sich nun für so einen grazilen, eleganten Begleiter interessiert, sollte einiges über die Rasse wissen. Da die Podencos autarke Jagd- und Laufhunde sind, liegt das Jagen und Stöbern bereits in ihren Genen und natürlich verlieren sie nie das Interesse an Wildtieren, die vor ihnen fliehen. War doch jahrelang die Jagd ihr Lebensinhalt und hat ihnen das Überleben, das Versorgtwerden gesichert. Die Sache mit dem Jagdtrieb Wenn ein solcher Hund nach Deutschland kommt, ist er völlig überrascht davon, dass es plötzlich unerwünscht ist, wenn er jagt. Das kann das Tier natürlich nicht ad hoc verstehen und umsetzen. Aus diesem Grund ist es, gerade bei Podencos, wichtig, den Hund vorerst ausschließlich an einem Sicherheitsgeschirr zu führen. Das dient seiner Sicherheit, denn würde er Wild sichten, würde er durchstarten und es verfolgen. Das ist hierzulande natürlich verboten und das Risiko, dass sich der Hund im Jagdfieber verläuft, ist ebenfalls gegeben. Man sollte sich also vor einer potenziellen Adoption fragen, ob man bereit wäre, seinen Hund unter Umständen lebenslang an der Schleppleine zu führen. Wir sagen hier betont „unter Umständen“, denn es gibt durchaus auch Vertreter dieser Rasse, die nach einiger Zeit im neuen Heim (bei guter Bindung an ihre Menschen) in wildarmen Gebieten abgeleint werden können. Manchmal klappt es auch, den Jagdtrieb umzulenken, z. B. mit Fährtenarbeit. Dies muss sorgsam trainiert werden, führt aber nicht bei jedem Podenco zum Erfolg. Viele Schokoladenseiten Jetzt könnte man meinen, so ein Jagdhund sei immer nur anstrengend. Nein, weit gefehlt! Podencos sind wahre Clowns. Mit ihnen wird es nie langweilig , denn sie sind verspielt und manchmal richtig albern. Sie sind i ntelligent und haben eine schnelle Auffassungsgabe Sie haben eine enge Bindung zu ihren Menschen und sind oft sehr l iebevoll, loyal und anhänglich gegenüber ihren Besitzern. I m Haus sind Podencos ruhig und lieben es, auf dem Sofa zu liegen. Tatsächlich sind sie ein wenig vergleichbar mit Katzen. Wie diese hassen sie laute Töne, Strenge und Drill. Podencos sind bereit zu lernen und sich auf ihre Menschen einzulassen, wenn man sie einfühlsam und respektvoll behandelt. Zwei wie Hund & Katz? Entgegen der landläufigen Meinung sind viele Podencos übrigens durchaus katzenverträglich bzw. in der Lage, nach einiger Zeit und Eingewöhnung Katzen als Rudelmitglieder zu akzeptieren. Außerdem leben die meisten Podencos sehr gerne in Gesellschaft von Artgenossen der gleichen Rasse. Tipps Podencos müssen sich auspowern Das größte Glück eines Podencos ist es, stöbern, buddeln, wittern und auch mal richtig flitzen zu dürfen. Hierfür gibt es vielerorts geeignete, hoch eingezäunte Hundeausläufe, denn Sicherheit ist immer oberstes Gebot. Eine podenco-erfahrene Hundeschule Möchte man mit seinem Podenco eine Hundeschule aufsuchen, sollte diese podenco-erfahren sein, denn diese Hunde werden nie blind gehorchen. Sie lernen mit Hingabe das, was ihnen Spaß macht und sinnvoll erscheint. Sie genießen schmeichelndes Lob und eine leckere Belohnung. Eine konsequente, positive Verstärkung während des Trainings ist wichtig, um erfolgreich zu sein. Grobe Trainingsmethoden hingegen würden die Bindung und das Vertrauen zu ihrem Menschen nachhaltig zerstören. FAZIT: So gegensätzlich wie liebenswert! Wer einmal das Herz eines Podencos erobert hat, hat den schmusigsten und kuscheligsten Hund, den man sich vorstellen kann. Er ist ein Hund voller Gegensätze: Draußen bewegungsfreudig, gerne selbstständig und auf der Pirsch, drinnen anhänglich und liebevoll. Mit Rat & Tat zum eigenen Podenco Wenn Sie nun neugierig geworden sind, vielleicht sogar denken, dass ein solcher Hund zu Ihnen passen könnte, dann beraten wir Sie gerne umfassend und stehen Ihnen natürlich auch nach der Adoption jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. EXKURS | Unterarten von Podencos Da wir über die Herkunft der Hunde, die in Spanien in Not geraten sind, selten etwas Genaues wissen, können wir auch oft nur raten, ob das Tier ein Mischling oder ein reinrassiger Podenco ist und zu welcher Unterart er ggf. gehört. Und eigentlich ist das auch ganz egal, denn meist ist es einfach der Blick bzw. der Charakter des Hundes, wegen dem sich ein Adoptant konkret für dieses eine Tier entscheidet. Der Vollständigkeit halber aber trotzdem hier noch ein kleiner Überblick über die Merkmale der Podenco-Unterarten: Podenco Ibicenco (Ibiza Podenco) Mittelgroß ( zwischen 50 und 70 cm Schulterhöhe) mit kurzem, glänzenden Fell. Er hat lange, spitze Ohren. Andalusischer Podenco Schlankere Podenco-Unterart mit einer Schulterhöhe ca. zwischen 50 und 60 cm, kurzem Fell und langen, spitzen Ohren. Kanarischer Podenco: Hat ein längeres Fell. Seine Schulterhöhe liegt zwischen 55 und 65 cm. Er ist von schlankerer Statur und hat längere Beine als andere Rassevertreter. Maneto Podenco: Eine kleine Podenco-Unterart von nur 25 bis 35 cm Schulterhöhe und mit kurzen, spitzen Ohren. Alle Podencos können unterschiedliche Fellfarben aufweisen, häufig sind sie rötlich/beige ("zimtfarben") mit weiß.
- Erfolgsbilanz
Insgesamt haben wir 537 Tiere in Obhut genommen. Davon 192 Hunde 172 Hunde wurden bis zum 31.12.2024 über uns adoptiert. 19 Hunde befanden sich zum 31.12.2024 noch in Pflegestellen (bzw. 1 im bisherigen Zuhause im Rahmen von Privatabgabe). ... sowie 345 Katzen 320 Katzen wurden bis zum 31.12.2024 über uns adoptiert. 25 Katzen befanden sich zum 31.12.2024 noch in Pflegestellen. Unser besonderer Dank gilt unsere Pflegestellen, die als "Engel in der Not" 324 Katzen und Hunde vorübergehend bei sich zuhause aufgenommen haben. Ohne ihren selbstlosen Einsatz wären diese Tiere wahrscheinlich in einem Tierheim gelandet oder müssten noch immer in einem Tierheim auf Adoption warten. Einigen davon, die aufgrund medizinischer Probleme intensive Pflege und Zuwendung benötigten, haben diese besonderen Menschen möglicherweise sogar das Leben gerettet.












