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Keks - VON PRIVAT

♂, geb. ca. 2020
unsicher - reaktiv
in 13347 Berlin-Wedding

Keks ist ein ca. 2020 geborener Golden Retriever-Mix-Rüde. Er lebt derzeit in einem familiären Umfeld.  Aufgrund der aktuellen Lebenssituation der Familie wird nach einer  langfristig passenden Unterbringungs- bzw. Betreuungslösung gesucht.

Privatvermittlung!


Ich,  Margot Koch, habe die Vermittlung von Keks durch Zufall übernommen und  begleite ihn seit etwa drei Monaten. Dabei zeigt sich für mich ein  differenziertes Bild seines Verhaltens.

Auf dem Hundeplatz und in  einem überschaubaren Rahmen erlebe ich Keks als ausgesprochen  freundlichen, ansprechbaren und lernfähigen Hund. Im städtischen  Alltag zeigt sich dagegen eine deutliche Reizüberforderung. Das reguläre  Gassigehen stellt für Keks und seine Besitzer eine große  Herausforderung dar. Die Vielzahl an Umweltreizen führt zu deutlich  erhöhter Erregung und Stress. Er zieht stark an der Leine, teilweise  impulsartig, ist in diesen Situationen nur schwer ansprechbar und  versucht teilweise, der Situation auszuweichen. Bei starker Belastung  legt er sich auch hin und verweigert im Grunde die Weiterbewegung.

Spaziergänge  an der Leine sind für Keks im städtischen Umfeld daher aktuell nur  eingeschränkt umsetzbar. Dies ist derzeit der wesentliche Grund dafür,  dass die Besitzer nach einer anderen Lösung suchen. Aufgrund ihrer  beruflichen Situation können sie die erforderliche tägliche Bewegung und  Auslastung unter diesen Bedingungen nicht ausreichend gewährleisten.

Verhalten und Alltag

Keks kann alleine bleiben und kommt im häuslichen Umfeld grundsätzlich gut zurecht.

Er ist stubenrein und kann mehrere Stunden alleine bleiben.

Gegenüber  Besuch und fremden Menschen verhält er sich zunächst eher vorsichtig  und zurückhaltend. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit zeigt er sich  freundlich und kann Kontakt aufnehmen.

Kinder sind nach den bisherigen Erfahrungen unproblematisch.

Mit anderen Hunden und Hündinnen kommt Keks grundsätzlich gut zurecht.

In  einzelnen Situationen kam es bei bestimmten Spielzeugen zu kleineren  Konflikten. Eine ausgeprägte Ressourcenverteidigung ist nicht bekannt.  Auch im Zusammenhang mit Futter sind keine entsprechenden  Auffälligkeiten bekannt.

Zum Verhalten gegenüber Katzen können die Besitzer keine Aussage treffen.

Ein Jagdverhalten ist vorhanden.

Autofahren stellt für Keks kein Problem dar.

Treppen sind für ihn ebenfalls unproblematisch; diese nutzt er im Alltag regelmäßig.

Nach  Aussage eines Familienmitgliedes kam es in der Vergangenheit ein- bis  zweimal zu Situationen, in denen Keks geschnappt hat. Während der etwa  dreimonatigen Zeit, in der ich ihn begleite, ist ein solches Verhalten  mir gegenüber bzw. in meinem Beisein nicht aufgetreten.

Gesundheit und körperliche Belastbarkeit

Keks ist geimpft, gechippt und nicht kastriert.

Körperlich  wirkt er derzeit nicht vollständig belastbar. Er verfügt über  vergleichsweise wenig Muskulatur. Insbesondere im Bereich der Hüfte  sowie hinsichtlich seiner allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit  fällt mir eine gewisse Instabilität auf.

Eine aktuelle  tierärztliche bzw. orthopädische Einschätzung liegt derzeit nicht vor.  Es gab bislang keine konkreten gesundheitlichen Probleme, die mir  bekannt wären.  Auffällig ist allerdings das Pfotenlecken, welches  symptomatisch ist. Die erhöhte Reizbelastung führt zu mehr Stress und  einem erhöhten Nährstoffbedarf, wodurch sich ein Mangel entwickeln kann.  Eine natürliche „Haltung“ kann diesen Kreislauf durchbrechen und zu  einer ganzheitlichen, gesunden Stabilisierung führen.

Gesuchte Haltungsbedingungen

Für  Keks wird ein möglichst reizarmes, ländliches Umfeld mit ausreichend  Platz und idealerweise einem eingezäunten Garten gesucht.

Wichtig  ist dabei die Unterscheidung zwischen sozialen Kontakten und der  allgemeinen Reizsituation: Nach meiner bisherigen Einschätzung ist nicht der Kontakt zu Menschen an sich das Problem. Schwieriger sind für Keks  insbesondere die vielen künstlichen und gleichzeitig auftretenden Reize  im städtischen Umfeld. Keks reagiert sehr gut auf Reize und Signale.

In einer natürlichen und reizärmeren Haltungsumgebung wird sich sein Verhalten wieder normalisieren.

Von  Vorteil wären Menschen mit Hundeerfahrung, die in der Lage sind, Keks  gute Orientierung zu geben und ihm mehr Natürlichkeit und einen  überschaubaren Alltag zu ermöglichen. Die Eingewöhnung sollte  schrittweise erfolgen.

Aus meiner bisherigen Begleitung halte ich  Keks für einen freundlichen und lernfähigen Hund. Unter geeigneten  Haltungsbedingungen sowie mit einer angemessenen Kombination aus  Bewegung, positiver Aufmerksamkeit, sinnvollen Aufgaben und fairer  Führung ist eine stabile Entwicklung sehr gut umsetzbar.

Die Familie ist beruflich stark eingebunden, möchte Keks jedoch weiterhin unterstützen und Verantwortung übernehmen.

Daher  wäre neben einer klassischen Vermittlung auch eine andere  Betreuungsform denkbar. Sofern es für alle Beteiligten passend ist,  könnten sich die Besitzer beispielsweise ein Dogsharing-Modell,  regelmäßige Unterstützung oder auch eine schrittweise Übernahme  vorstellen.

Nach Absprache wäre es der Familie wichtig, Keks  weiterhin besuchen zu können. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum,  sich in die Haltung oder den Alltag einzumischen. Die Familie möchte  lediglich die Möglichkeit behalten, ihren Hund ab und zu besuchen zu  dürfen.

Gesucht wird ausdrücklich eine langfristig tragfähige  Lösung, die zu den tatsächlichen Anforderungen von Keks passt und ihm  geeignete Haltungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten bietet.

Gerne  können wir Ihnen weitere Informationen, Fotos und Videos von Keks  zukommen lassen und seine Situation auch persönlich mit Ihnen  besprechen. Er befindet sich in 13347 Berlin-Wedding.


Da ich Keks seit etwa drei Monaten begleite und seine  Situation aus dieser Perspektive einschätzen kann, können Sie sich bei  Fragen gerne zunächst direkt an mich wenden.

Kontakt: Margot Koch
Telefon: 0152 21325921

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