(K)ein »Hundeleben« mit Leishmaniose

Aktualisiert: 7. Aug.



Für Martin war es ein großes Glück, dass tierliebe Menschen den kleinen Hundemann in Pflege nehmen wollten. – Denn er hatte bereits einen »Stempel«: die Diagnose Leishmaniose. Viele Interessent:innen sind verständlicherweise besorgt, wenn sie erfahren, dass ein Hund Leishmaniose-positiv ist. Und Martin hatte noch dazu ein schlechtes Blutbild.

Kurz vor Ausreise überraschte uns seine Pflegefamilie damit, dass sie sich sogar für eine Direktadoption entschieden hatte. Dem lieben Rüden waren auch über die Distanz die Herzen zugeflogen und die Familie wollte ihm ein Zuhause für immer schenken.


In Berlin angekommen entwickelte er sich hervorragend. Ersthund Tünnes war ihm sicher eine große Hilfe bei der Eingewöhnung. Es gab so viel Neues für Martin und vor Durchgängen und Treppen hat er immer noch etwas Respekt. Aber er vertraut seinem Frauchen und meistert tapfer die Herausforderungen. Auch mit den Katzen im Haushalt klappt es prima, wie man auch auf den Bildern gut erkennen kann.


Inzwischen hat Martin übrigens sehr gute Blutwerte und die Leishmaniose ist inaktiv. Martin leidet unter keinerlei Symptomen und ist ein ganz normaler fröhlicher Hund.


»Er hat eine enorme Lebensfreude, das überträgt sich auch auf uns«, sagt sein Frauchen glücklich. »Aber er mag Siesta halten, lange und ausführlich«, fügt sie noch hinzu. – Naja, ein kleiner Spanier eben.

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