Suerte heißt »Glück«


Die Geschichte der Shar Pei-Mix Hündin Suerte begann bereits im Dezember 2020, als wir von unserer spanischen Tierschutzkollegin Maria über eine Hündin informiert wurden, die in sehr schlechtem körperlichen Zustand ausgesetzt worden war. Suerte war in der örtlichen Perrera gelandet, besonders im Gesicht sah man kahle Stellen und Verkrustungen. Sie brauchte dringend Hilfe. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass jemand die Hündin mit ihren krummen Beinchen in diesem Zustand aus der Perrera heraus adoptieren würde, war sehr gering. Die Menschen gingen an ihr vorüber, ohne Notiz von ihr zu nehmen. Schließlich kam jedoch der rettende Engel in Form einer Pensionspatin und wir konnten Suerte (dt. »Glück«), wie Maria sie nannte, in einer Hundepension in Linares/Spanien unterbringen. Dort wurde eine Blutuntersuchung gemacht und das Ergebnis war positiv auf Leishmaniose. Die Behandlung wurde sofort eingeleitet und es ging Suerte bald richtig gut. Schon nach kurzer Zeit war fast nichts mehr zu sehen von den ursprünglich stark schuppigen Hautveränderungen und das Fell war nachgewachsen. Ihr stark gekrümmtes rechtes Vorderbeinchen wurde untersucht und es wurde festgestellt, dass die Ursache eine alte Fraktur ist. Diese war nicht versorgt worden und ist deshalb schief zusammengewachsen. Suerte sollte zwar keinen Marathon laufen, kommt aber gut im Alltag zurecht. Im Frühjahr 2021 fand Suerte dann eine Pflegefamilie in Berlin, die sie bis zu ihrer Vermittlung aufnahm und liebevoll betreute. Das tat der kleinen Hündin so gut und sie blühte immer mehr auf. Wer das Glück hatte, Suerte kennenzulernen, war sofort verzaubert von ihrem liebevollen Wesen. Im Juni dauerte es nicht sehr lange, bis sie adoptiert wurde, und zwar von einer Familie, die bereits zwei Hunde von unserem Verein aufgenommen hat. Das Dreiergespann ist nun regelmäßig in der Natur unterwegs und Suerte zeigt dabei auch ihre andere Seite: Sie hat Jagdtrieb! Da sie bei der Verfolgung einer Spur auch erstmal die Ohren zuklappt und einmal sogar eine halbe Stunde lang verschwunden war, wird seitdem fleißig mit einer Hundetrainerin gearbeitet und der Erfolg stellt sich bereits ein, sodass sie nicht mehr ständig an der Leine geführt werden muss.


Falls Sie Interesse haben, zum rettenden Engel für einen Hund in der Perrera zu werden, lesen Sie bitte weiter beim Thema


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